Natürliches Make up: Tipps für jeden Hautton

Wer kennt das nicht? Beim morgendlichen Blick in den Spiegel bekommt man mitunter einen kleinen Schreck: Bin das wirklich ich mit den dunklen Ringe unter den Augen, den geschwollenen Lidern und den unschönen Rötungen auf den Wangen? Da hilft nur eins: Schminken – und das am besten mit natürlichem Make up.

Natürliches Make up: Weniger ist oft mehr

Was tun, wenn man zwischen Duschen, Kaffee kochen und dem Frühstück für die Kinder kaum Zeit für sich hat? Kein Problem: Ein natürliches Make up ist mit ein paar Tipps von Profis, ein bisschen Übung und nur wenig Aufwand in wenigen Minuten aufgetragen – und zaubert im Nullkommanichts einen frischen, neuen Look!

Wie das geht? So: Zunächst einmal sollte man sich entspannen – ein überdimensionierten Make up-Arsenal braucht man für die tägliche Beauty-Routine nämlich auf keinen Fall: Für einen natürlichen, strahlenden Look muss man keinesfalls tief in den Farbtopf greifen. Gerade im Alltag braucht es weder mehrere Schichten Foundation oder dramatisches Rot auf den Lippen noch den perfekt gezogenen Lidstrich für besonders ausdrucksvolle Augen.

Ganz im Gegenteil: Für einen natürlichen Look für jeden Tag ist weniger oft mehr. Hier sind beispielsweise Nude-Töne für die Grundierung gefragt, dezente Rouge-Nuancen für die Wangen und sanftes Rosé für die Lippen. Auch vom knallig blauen Lidschatten der wilden Achtziger kann man sich getrost verabschieden, die Augen werden – abhängig von ihrer Farbe – ganz einfach mit Lidschatten in zurückhaltenden Farben betont. Und: Hat man das perfekte natürliche Make up für sich gefunden, kann man in Sachen Beauty statt auf eine unübersichtlich große Auswahl lieber dauerhaft auf wenige, dafür hochwertige Produkte zählen.

Das wichtigste daran ist jedoch nicht, was der Text auf der Packung verspricht, sondern wie sich das Produkt für die eigene Haut bewährt – oft dauert es eine Weile, bis man für sich herausgefunden hat, was man am besten verträgt und was am einfachsten aufzutragen ist. Dieses Empfinden ist sehr individuell: Die eine mag losen Puder, die andere das Kompaktprodukt, trockene Haut braucht eine reichhaltig cremige Foundation, für leicht glänzende Haut, die zu Unreinheiten neigt, eignet sich eine mattierende Grundierung, die ohne Öle auskommt, besser.

 

Die Basis eines jeden guten Make ups ist die sorgfältige Reinigung der Haut. Deshalb gilt für jeden Hauttyp: Bevor mit dem Schminken begonnen wird, sollte man mit Hilfe von Waschlotionen, Schaum und Gesichtswasser die Haut gründlich reinigen. (#01)

Die Basis eines jeden guten Make ups ist die sorgfältige Reinigung der Haut. Deshalb gilt für jeden Hauttyp: Bevor mit dem Schminken begonnen wird, sollte man mit Hilfe von Waschlotionen, Schaum und Gesichtswasser die Haut gründlich reinigen. (#01)

Natürliches Make up: Sorgfältige Reinigung als Grundlage

Die Basis eines jeden guten Make ups ist die sorgfältige Reinigung der Haut. Deshalb gilt für jeden Hauttyp: Bevor mit dem Schminken begonnen wird, sollte man mit Hilfe von Waschlotionen, Schaum und Gesichtswasser die Haut gründlich reinigen. Auch hier gibt es selbstverständlich diverse, auf die verschiedenen Bedürfnisse der Haut abgestimmte Produkte, die individuell ausgewählt werden sollten.

Nach der Reinigung wird auf die trockene Haut eine Feuchtigkeitscreme aufgetragen – so werden kleine Fältchen abgemildert und die ebenmäßiger erscheinende Haut ist bestens auf das Make up vorbereitet, dass sich nun leichter und gleichmäßiger verteilen lässt. Auch die empfindliche, besonders dünne Haut rund um die Augen sollte man nicht vergessen: Hier empfehlen sich feuchtigkeitsspendende Gels oder auch reichhaltige Augencremes, die eine perfekte Basis für den später aufzutragenden Concealer bilden.

Die Grundierung ist die Basis eines jeden Make ups, egal ob für ein natürliches Make up oder einen dramatischen Look für den Abend. (#02)

Die Grundierung ist die Basis eines jeden Make ups, egal ob für ein natürliches Make up oder einen dramatischen Look für den Abend. (#02)

Natürliches Make up: Tipps für eine perfekte Grundierung

Die Grundierung ist die Basis eines jeden Make ups, egal ob für ein natürliches Make up oder einen dramatischen Look für den Abend. Schritt für Schritt schafft man mit Hilfe von Concealer und Foundation einen ebenmäßigen Teint, der den eigenen Hautton unterstützt und nur noch mit Puder und ein paar Farbakzenten perfektioniert wird. Die Beauty-Routine sollte man am besten mit dem Concealer beginnen.

Folgende Tipps gibt es dabei zu beachten:

  • Der Concealer ist vor allem dazu da, Schatten und Rötungen dort abzumildern, wo das Make up nicht ausreichend verteilt werden kann. Dabei denkt man zunächst vor allem an die weit verbreiteten Schatten unter den Augen, aber aufgepasst: Wenn man genau hinschaut, finden sich bei den meisten Frauen auch in den Innenwinkeln der Augen und an den Nasenflügeln dunkle Schatten – auch hier sollte der Concealer zum Einsatz kommen, genau wie bei unschönen Rötungen und lästigen kleinen Pickeln.
  • Den Concealer sollte immer ein bis zwei Nuancen heller sein als der eigene Hautton und die Make up-Grundierung, so erzielt man den besten Effekt. Auch hier sollte man jedoch nicht übertreiben: Ist der Ton zu hell gewählt, werden die dunklen Schatten schnell zu hellen Flecken, was am Ende auch wieder merkwürdig aussieht. Und auch in diesem Fall gilt: Weniger ist mehr – zu viel Concealer setzt sich gerne auch in kleinsten Hautfältchen ab!
  • Während Foundation, Rouge, Lidschatten und vieles mehr am besten mit Schwämmchen, Pinseln und anderen Beauty-Instrumenten aufgetragen werden, darf man beim Concealer ruhig den – selbstverständlich sauberen – Finger einsetzen. Durch leichtes Reiben und Klopfen verteilt sich die Farbe schön gleichmäßig und kaschiert hervorragend. Durch die Körperwärme verschmilzt er zudem gut mit der Foundation.
Die richtige Foundation ist das A und O eines natürlichen Make ups – und die Betonung liegt auf „natürlich“! (#03)

Die richtige Foundation ist das A und O eines natürlichen Make ups – und die Betonung liegt auf „natürlich“! (#03)

Natürliches Make up: Die richtige Foundation

Die richtige Foundation ist das A und O eines natürlichen Make ups – und die Betonung liegt auf „natürlich“! Denn die beste Foundation ist nach wie vor die, die man eigentlich gar nicht sieht. Kaum etwas ist schlimmer als ein maskenhaftes Erscheinungsbild der Haut, bröckelnde Schichten oder dunkle Ränder am Kinn oder im Stirnbereich – eine gute Foundation verschmilzt vielmehr mit dem natürlichen Hautton, wird an den Rändern des Gesichts unsichtbar verblendet und verhilft lediglich zu einem ebenmäßigen, strahlenden, frischen Teint.

Um das zu erreichen, sollten folgende Tipps beachtet werden:

  • Ähnlich wie beim Concealer ist auch bei der Foundation der richtige Farbton entscheidend: Um diesen zu finden, muss man meist etwas Geduld fürs Testen aufbringen. Am besten probiert man bei Tageslicht verschiedene Nuancen auf den Wangen und auf der Stirn. Der perfekte Ton ist gefunden, wenn er quasi auf der eigenen Haut verschwindet.
  • Genauso wichtig wie individuell ist auch die Konsistenz der Foundation: Einige Frauen sind mit wunderbar ebenmäßiger Pfirsichhaut gesegnet – sie kommen oft ganz ohne cremiges Make up aus und können für die Grundierung beispielsweise auch eine leichte, getönte Tagescreme benutzen. Wer hingegen sensible Haut hat, die zu Rötungen, Pickelchen und Unreinheiten neigt, fühlt sich in der Regel mit einem Produkt mit stärkerer Deckkraft wohler. So werden Unebenheiten zuverlässig abgemildert.
  • Die Foundation lässt sich mit einem Pinsel, mit einem feinporigen Schwämmchen oder auch mit den Fingern verteilen. Allerdings sollte man bedenken, dass man mit den Fingern meist auch kleinste Schmutzpartikel mit verreibt – empfehlenswert ist deshalb eher das Auftragen mit Pinsel oder Schwamm.
  • Man trägt die Foundation entweder auf dem ganzen Gesicht auf oder punktuell dort, wo man einen gleichmäßigen Effekt erzielen möchte. Wichtig ist dabei immer, dass die Foundation sanft ausgeblendet wird, damit es nicht zu hässlichen Rändern kommt. Besonders im Hals- und Stirnbereich sollte man darauf achten, das Make up sorgfältig einzuarbeiten.
Um eine möglichst lange Haltbarkeit der Grundierung zu erreichen, sollte man einen Puder verwenden. Dieser wird entweder mit einem großen, weichen Pinsel aufgetragen oder mit einer fluffigen Puderquaste. (#04)

Um eine möglichst lange Haltbarkeit der Grundierung zu erreichen, sollte man einen Puder verwenden. Dieser wird entweder mit einem großen, weichen Pinsel aufgetragen oder mit einer fluffigen Puderquaste. (#04)

Natürliches Make up: Der Puder zum Fixieren

Um eine möglichst lange Haltbarkeit der Grundierung zu erreichen, sollte man einen Puder verwenden. Dieser wird entweder mit einem großen, weichen Pinsel aufgetragen oder mit einer fluffigen Puderquaste.

Besonders wichtig in Bezug auf den Puder ist:

  • Puder sollte sparsam eingesetzt werden – nimmt man zu viel davon, wirkt das Make up schnell maskenhaft und künstlich und der natürliche Effekt, den man eigentlich erzielen will, ist dahin.
  • Es gibt pigmentierte Puder in verschiedenen Nuancen – hier sollte man genau darauf achten, weder einen zu dunklen, noch einen zu hellen Ton zu wählen. Beides wirkt künstlich. Eine gelbliche Nuance bringt die Haut besonders zum Strahlen. Empfehlenswert für alle Hauttöne ist transparenter Puder.
Bin das wirklich ich mit den dunklen Ringe unter den Augen, den geschwollenen Lidern und den unschönen Rötungen auf den Wangen? Da hilft nur eins: Schminken – und das am besten mit natürlichem Make up. (#05)

Bin das wirklich ich mit den dunklen Ringe unter den Augen, den geschwollenen Lidern und den unschönen Rötungen auf den Wangen? Da hilft nur eins: Schminken – und das am besten mit natürlichem Make up. (#05)

Natürliches Make up: Wangen, Augen, Lippen

  • Für die Wangen:
    Zu einem frischen Look gehört auch ein schönes, zum Hauttyp passendes Rouge. Sorgfältig auf den Wangen verteilt, verleiht es ein strahlendes Aussehen wie nach einem Spaziergang in der Sonne oder am Meer. Um die richtige Farbe für den eigenen Hautton zu finden, sollte man sich vor dem Auftragen kurz in die Wangen kneifen. Für die Rouge-Nuance, die dem eigenen Wangenrot am ehesten entspricht, sollte man sich entscheiden. Beim Auftragen sollte man darauf achten, das Rouge zunächst auf den hervorstehenden Wangenknochen verteilt und von dort aus zum Haaransatz und nach unten hin ausgeblendet zu werden. Für zusätzliches Leuchten sorgt entweder Schimmerpuder oder auch Cremerouge.
  • Für die Augen:
    Bei der Wahl des Lidschattens für ein natürliches Make up kommt es in erster Linie auf die Augenfarbe an. Rosé- und Beigetöne eignen sich beispielsweise gut für grüne Augen, braune Augen strahlen mit Goldnuancen und blaue Augen werden mit Nude-Tönen betont. Grundlage des Lidschattens ist am besten ein wenig Puder. Generell gilt: Die hellere Farbnuance wird auf dem oberen Lid aufgetragen, unten dominieren die dunkleren Töne. Harte Kanten sollten dabei vermieden werden, am besten gehen alle Farbtöne sanft ineinander über. Ein fein gezogener Lidstrich ergänzt ein natürliches Make up. Komplettiert werden ausdrucksvolle Augen mit dunkler Mascara, die mit Zickzack-Bewegungen aufgetragen werden sollte, damit die Wimpern nicht verkleben.
  • Für die Lippen:
    Für einen perfekten und dabei ganz natürlichen Look kann man einfach einen cremigen Lippenstift oder auch Lippgloss in Nude, Rosé oder durchsichtig auftragen. Wichtig ist dabei, dass die Lippen zuvor sauber und glatt sind. Intensivere Farbtöne sollten mit einem Pinsel aufgetragen werden, da sie präziser verteilt werden müssen. Man sollte bei kräftigen Farben aber auch bedenken, dass sie schnell unnatürlich wirken und sich oft nicht für ein Alltags-Make up eignen. Mit Hilfe eines Lippenkonturenstiftes kann man übrigens ein Auslaufen der Farbe vermeiden und macht den Lippenstift ein wenig haltbarer.

Bildnachweis:©Shutterstock-Titelbild: SvetlanaFedoseyeva -#01: Lucky Business #02: Vladimir Gjorgiev  -#03: Valua Vitaly  -#04: VGstockstudio -#05: paultarasenko

Über Rebecca Liebig

Rebecca Liebig ist gerade im achten Monat schwanger. Voller Vorfreude auf ihr Baby genießen sie und ihr Mann die spannende Zeit. Von der ersten Übelkeit bis hin zu den Bewegungen ihres Mädchens halten sie alles fest. Schließlich möchte man sich später ja auch an diese Zeit erinnern. Bei der Planung des Kinderzimmers gehen die Vorstellungen zwar auseinander. In einem sind sich Rebecca und ihr Mann jedoch einig: Die aufregende Zeit wollen sie so richtig genießen. Rebecca plant, drei Jahre mit ihrer Tochter zu Hause zu bleiben. Auch ihr Mann möchte zwei Monate Elternzeit nehmen.

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