Cappuccino selber machen – so einfach geht’s!

Cappuccino selber machen ist heute theoretisch gar nicht mehr notwendig, aber dennoch empfehlenswert, denn der selbst gemachte Kaffee schmeckt hervorragend und ist zudem noch günstig.

Die ganze Welt der Kaffee-Varianten

Ein Kaffee ist ein Genussmittel und bietet die Möglichkeit, zur Ruhe zu kommen, zu entspannen und in diesem Zusammenhang eine kleine Pause vom Alltag zu machen. Jeder mag eine andere Variante, denn heute ist die Auswahl groß. Während früher nur gefragt wurde, ob es mit oder ohne Milch sein soll, wird sich heute entschieden zwischen Cappuccino oder Latte Macchiato, Espresso oder Milchkaffee. Jede Variante hat einen ganz eigenen Charme und bringt einen angenehmen Geschmack mit sich.

Der Cappuccino ist übrigens auch als Milchkaffee bekannt – das wissen viele heute gar nicht. Eine Möglichkeit ist es, in ein Café zu gehen und hier die Getränke aus der teuren Maschine zu genießen. Die andere Variante ist es, sich selbst eine solche Maschine zu kaufen und durch Kapseln oder Pads dafür zu sorgen, dass der Cappuccino innerhalb von wenigen Minuten in der Tasse ist. Dann gibt es aber noch die dritte Variante und diese heißt: Cappuccino selber machen. Damit ist nicht der Cappuccino aus der Maschine gemeint.

Der Cappuccino ist übrigens auch als Milchkaffee bekannt – das wissen viele heute gar nicht. (#01)

Der Cappuccino ist übrigens auch als Milchkaffee bekannt – das wissen viele heute gar nicht. (#01)

Die ersten Schritte zum selber machen

Bevor es daran geht, den Cappuccino selber zu machen, müssen erst einmal ein paar Vorkehrungen getroffen werden. Immerhin ist es wichtig, dass das Pulver sein Aroma auch über einen längeren Zeitraum behält und Sie mehrere Genussmomente erleben können. Damit das funktioniert, brauchen Sie erst einmal eine Dose, die sich luftdicht verschließen lässt. Achten Sie darauf, dass die Dose unbedingt trocken ist, wenn Sie das Pulver hineingeben.

Schon ein wenig Feuchtigkeit reicht aus und das Pulver ist schnell nicht mehr verwendbar. Die Reinigung der Dose wird also am besten schon ein wenig vorher durchgeführt. Die Dose wird abgetrocknet und dann zum Trocknen der Restfeuchtigkeit stehen gelassen. Damit ist schon einmal eine wichtige Sache geklärt: Die Aufbewahrung. Gerade dann, wenn der Cappuccino verschenkt werden soll, darf es natürlich auch sehr gerne eine schöne Dose sein.

 

 

Der Cappuccino ist übrigens auch als Milchkaffee bekannt – das wissen viele heute gar nicht. Eine Möglichkeit ist es, in ein Café zu gehen und hier die Getränke aus der teuren Maschine zu genießen. (#02)

Der Cappuccino ist übrigens auch als Milchkaffee bekannt – das wissen viele heute gar nicht. Eine Möglichkeit ist es, in ein Café zu gehen und hier die Getränke aus der teuren Maschine zu genießen. (#02)

Das Pulver für den Cappuccino zusammenstellen

Nun geht es daran, das Pulver zusammenzustellen. Dafür braucht es einige Zutaten, die hier zum Einsatz kommen:

  • löslichen Kaffee in einer Menge von 100 Gramm
  • Kaffeeweißer in einer Menge von 200 Gramm
  • Kakaopulver in einer Menge von 100 Gramm
  • Zucker in einer Menge von 200 Gramm

Nun können alle Zutaten einfach miteinander vermischt werden. Es ist aber auch möglich, alles zu schichten und erst später zu vermischen. Wer schichtet sollte jedoch nicht vergessen, dass noch gemischt werden muss, da sonst der typische Geschmack vom Cappuccino nicht erreicht werden kann. Die Angaben sind für eine normale Grundmenge an Cappuccino. Es kann aber selbstverständlich auch variiert werden. Wer genau weiß, dass er gerne besonders schokoladigen Geschmack mag, der kann natürlich ein wenig mehr Kakaopulver nehmen und vielleicht den Kaffee reduzieren. Auch der Einsatz von entkoffeiniertem Kaffee ist möglich.

 

Wer genau weiß, dass er gerne besonders schokoladigen Geschmack mag, der kann natürlich ein wenig mehr Kakaopulver nehmen und vielleicht den Kaffee reduzieren. Auch der Einsatz von entkoffeiniertem Kaffee ist möglich. (#03)

Wer genau weiß, dass er gerne besonders schokoladigen Geschmack mag, der kann natürlich ein wenig mehr Kakaopulver nehmen und vielleicht den Kaffee reduzieren. Auch der Einsatz von entkoffeiniertem Kaffee ist möglich. (#03)

Die Zubereitung von einem frischen Cappuccino

Zum Cappuccino selber machen steht nun also das Pulver zur Verfügung, das sich gut verschlossen im Schrank auch durchaus eine ganze Weile hält. Jetzt geht es darum, sich einen frischen Cappuccino zu machen und diesen dann heiß zu genießen. Das ist in wenigen Schritten möglich:

  1. Die Milch erwärmen
    Ohne Milch geht es nicht und daher sollte diese schon in einer gewünschten Menge im Topf erhitzt werden. Sie dient dazu, damit der Cappuccino auch mit einem leckeren Schaum versehen werden kann. Wichtig ist darauf zu achten, dass die Milch nicht anbrennt, weil das den Geschmack verfälschen kann.
  2. Wasser kochen und Pulver bereitstellen
    Nun wird Wasser gekocht und eine Tasse mit dem Pulver bereitgestellt. Wie viel Pulver genommen wird, hängt davon ab, wie kräftig der Cappuccino schmecken soll. Am Anfang reichen zwei Löffel, bei der nächsten Portion kann dann noch ein wenig variiert werden, um den perfekten Geschmack zu finden.
  3. Den Cappuccino aufgießen
    Das Pulver wird nun mit dem kochenden Wasser übergossen. Hier ist langsam vorzugehen und ständig zu rühren, damit es nicht zu einer Klumpenbildung kommt. Das kann sehr ärgerlich sein, denn die Klumpen lösen sich dann nicht mehr komplett auf.
  4. Milch aufschäumen
    Nun muss die Milch aufgeschäumt werden und dafür braucht es einen kleinen Schaummixer, damit das gut funktioniert. Die Milch wird in eine Tasse gegeben und hier durch den Mixer zu Schaum verarbeitet.
  5. Den Milchschaum übertragen
    Der Milchschaum ist fertig, der Cappuccino ist es auch – dann muss nun beides zusammengebracht werden. Das funktioniert gut mit einem Löffel. So kann man auch selbst entscheiden, wie viel von dem Schaum auf den Cappuccino gegeben werden soll. Wer mag, der streut noch ein wenig Kakaopulver über die Milch.

Nun ist der selbst gemachte Cappuccino fertig und kann serviert werden. Er sollte unbedingt heiß getrunken werden. Zudem sollte beim Servieren ein Löffel mit zur Verfügung stehen, so kann der Milchschaum auch untergerührt werden. Dadurch verliert der Cappuccino noch ein wenig an Stärke, für alle, die es nicht ganz so kräftig mögen.

Bei dem hier genannten Rezept handelt es sich um die Grundlage für einen klassischen Cappuccino. Inzwischen gibt es aber auch viele Menschen, die gerne einen besonderen Geschmack bei ihrem Getränk hätten. (#04)

Bei dem hier genannten Rezept handelt es sich um die Grundlage für einen klassischen Cappuccino. Inzwischen gibt es aber auch viele Menschen, die gerne einen besonderen Geschmack bei ihrem Getränk hätten. (#04)

Verfeinerungen durch Likör oder Sirup

Bei dem hier genannten Rezept handelt es sich um die Grundlage für einen klassischen Cappuccino. Inzwischen gibt es aber auch viele Menschen, die gerne einen besonderen Geschmack bei ihrem Getränk hätten. Daher gibt es viele Kaffee-Getränke mit Aromen. Das ist natürlich auch dann möglich, wenn man den Cappuccino selbst macht. Dafür können Sirup oder auch Likör genutzt werden. Wer gerne den Cappuccino mit Schuss trinken möchte, der kann beispielsweise einen Sahnelikör verwenden und hier einen Schuss mit in das Getränk geben. Oft reicht schon ein kleiner Spritzer aus, um den Geschmack abzurunden. Sehr gerne werden auch verschiedene Sorten Sirup genutzt.

Ein Klassiker ist dabei der Karamell-Sirup, der jedoch sehr süß ist. Das sollte bei der Menge beachtet werden. Aber auch Vanille oder Haselnuss verleihen dem Cappuccino einen angenehmen Geschmack. Gerade dann, wenn Gäste bewirtet werden sollen, macht es besonders viel Spaß, neue Kombinationen zu testen. Hier kann übrigens auch auf die bekannten Schablonen zurückgegriffen werden. Mit den Schablonen lassen sich kleine Bilder auf den Milchschaum zaubern, wie Herzen, Sterne oder einfach ein ansprechendes Muster.


Bildnachweis:© Fotolia-Titelbild: amenic181-#01:  Maksim Shebeko-#02: Tjeerd -#03: amenic181 -#04:MuzzyCo_Subscription

Über Rebecca Liebig

Rebecca Liebig

Rebecca Liebig ist gerade im achten Monat schwanger. Voller Vorfreude auf ihr Baby genießen sie und ihr Mann die spannende Zeit. Von der ersten Übelkeit bis hin zu den Bewegungen ihres Mädchens halten sie alles fest. Schließlich möchte man sich später ja auch an diese Zeit erinnern. Bei der Planung des Kinderzimmers gehen die Vorstellungen zwar auseinander. In einem sind sich Rebecca und ihr Mann jedoch einig: Die aufregende Zeit wollen sie so richtig genießen. Rebecca plant, drei Jahre mit ihrer Tochter zu Hause zu bleiben. Auch ihr Mann möchte zwei Monate Elternzeit nehmen.

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