NRW-Anteil an nationaler Tierfutterproduktion steigt deutlich 2024 weiter an

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Im Jahr 2024 erreichte die Produktion von Katzen- und Hundefutter in Nordrhein-Westfalen Rekordhöhen: Die Verarbeitungsbetriebe stellten 103 500 Tonnen Katzenfutter (+18,5 %) und 246 300 Tonnen Hundefutter (+2,4 %) her. Diese Werte markieren die höchsten Jahresmengen seit 2014. Zugleich erzielten die Betriebe höhere Absatzwerte pro Kilogramm als je zuvor, was auf eine anhaltend starke Nachfrage und die Bedeutung Nordrhein-Westfalens als führender Produktionsstandort für Tiernahrung hinweist.

Premiumpreise: Katzenfutter kostet 2,58 Euro im Schnitt pro Kilo

Für das Jahr 2024 weist die Statistik einen nominalen Absatzwert für Katzenfutter von 267,6 Millionen Euro aus, was ein Wachstum um 22,2 Prozent bedeutet. Hundefutter erreichte einen Wert von 639,3 Millionen Euro und verzeichnete damit ein Plus von 9,5 Prozent. Die Durchschnittspreise pro Kilogramm lagen bei 2,58 Euro für Katzenfutter und bei 2,60 Euro für Hundefutter. Seit 2015 wurden solche Preisniveaus nicht mehr erzielt. Die Zahlen belegen deutliche gestiegene Margen.

NRW steigert Anteile an Katzen- und Hundefutterherstellung deutlich 2024

Die Statistik für 2024 weist eine Produktion von 622.800 t Katzenfutter aus, was einem Plus von 5,6 % entspricht, und 1,1 Mio. t Hundefutter, mit einem Rückgang von 3,5 %. Dabei erreichte Nordrhein-Westfalen Bestwerte: 16,6 % Anteil am Katzenfutter gegenüber 14,8 % im Vorjahr sowie 22,8 % am Hundefutter gegenüber 21,5 %. Davon entfielen 56,6 % auf Detmold im Katzenfuttersegment und 32,5 % auf Düsseldorf im Hundefuttersegment. Diese Ergebnisse belegen die regionale Spezialisierung in NRW und zeigen Bedeutung.

Absatzwert Katzenfutter Q1 2025 bei 67,2 Millionen Euro rückläufig

Im Q1 2025 meldete IT.NRW eine Katzenfutterproduktion von 27.000 Tonnen, die um 3,6 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal wuchs, während der Absatzwert mit 67,2 Millionen Euro um 10,7 Prozent zurückging. Die Hundefutterherstellung erreichte 64.100 Tonnen bei einem Umsatz von 160,7 Millionen Euro, der um 5,2 Prozent sank. Die durchschnittlichen Kilogrammpreise fielen auf 2,49 Euro bei Katzenfutter und auf 2,51 Euro bei Hundefutter, und markieren vergleichsweise niedrigere Niveaus als im Vorjahr.

Bundesweite Zahlen: NRW steigert Katzenfutteranteil deutlich im Jahr 2024

Vorläufige Zahlen von IT.NRW zeigen, dass Nordrhein-Westfalen bereits im ersten Quartal 2025 die Tiernahrungsproduktion weiter ausbaute. Mit 27.000 Tonnen Katzenfutter und 64.100 Tonnen Hundefutter wurden gegenüber dem Vorjahr Mengensteigerungen verzeichnet. Allerdings fielen die Durchschnittspreise pro Kilogramm um rund zehn Prozent. Trotz dieser Preisrückgänge zeigten die Lieferketten und die Abnehmerstruktur eine hohe Stabilität. Dies unterstreicht die langfristige Bedeutung der Branche für die regionale Wirtschaft mit effizienter regionaler Logistik und konsequenter Prozessoptimierung.

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